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Kapelle Maria Königin in Marienthal

Im Jahre 1923 wurde die Kapelle in Marienthal zum Dank für die Heimkehr aller Soldaten aus dem ersten Weltkrieg von den Bewohnern der Ortschaft errichtet.

Am 27. Juli 1924 wurde das Gotteshaus durch Pfarrer Bernhardt, einem gebürtigen Marienthaler, feierlich konsekriert. 1938 feierte der aus Marienthal stammende, und  in Rom zum Priester geweihte Steyler Missionar Pater Franz Xaver Eichinger hier in seiner Heimatkapelle seinen Priminzgottesdienst. Den Innenraum der Kapelle zierte bis ins Jahr 1969 ein sehr liebevoll gestalteter barocker Marienaltar, der sowohl dem Zahn der Zeit, als auch der Kirchenmodernisierung zum Opfer viel. An seinem Platz steht heute ein gemauerter schlichter Altartisch. Das Herzstück der Kapelle, das Altarbild „Maria – Hilfe der Christen“ fand in der Apsis seinen Platz und ist nach wie vor Mittelpunkt der kleinen Kirche. Zwei in barock gehaltene Engelsputten mit Lilien, der Hl. Bischof Wolfgang, und der Hl. Bruder Konrad von Altötting flankieren das Marienthaler Altarbild. Neben den 14 barocken Kreuzwegstationen ist in der kleinen Kapelle eine wunderschöne ebenfalls barocke Deckenmalerei zu sehen, welche in der Mitte das Marienmonogramm im Strahlenkranz zeigt. Umgeben wird es von den Rufen der Laurentanischen Litanei. Seit 1994 kümmert sich Marco Schmidmeier aus Lohbügl mit viel Engagement um die kleine Kapelle.