zurück

Kapelle Hl. Johannes Nepomuk in Fischbach

Die Witwe Antonie des 1746 verstorbenen Graf Josef Sigismund von Thürheim ließ 1754 nordöstlich von Fischbach, an der Straße nach Nittenau, zum Andenken an ihren Mann eine Kapelle errichten.

Die Einweihung am 25. September 1754 vollzog Emanuel von Zillerberg, Kanonikus bei der Alten Kapelle in Regensburg und Pfarrer zu Nittenau. Die architektonisch dem Barock zuzuordnende Flurkapelle ist eine Rundkapelle mit Volutengiebel und dem Hl. Johannes Nepomuk gewidmet. Im Innern der Kapelle ist um den Hl. Johannes Nepomuk eine einheitliche Skulpturengruppe über dem Altar mit dem Hl. Antonius und dem Hl. Blasius angebracht. Gemäß dem letzten Willen der Gräfin wurde mit Vertrag vom 3. November 1761 bis zum Abgehen der Grafen von Thürheim aus Fischbach im Jahre 1801 wöchentlich eine Messe gelesen. Gegenwärtig wird in der Kapelle nur mehr am 16. Mai - dem Patroziniumsfest - eine Hl. Messe gehalten. Gegenwärtig wird in den Jahren 2014 - 2016 die Kapelle mit einem Kostenvolumen von rund 200.000 Euro einer Generalsanierung unterzogen.